Bildung
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Wer schon einmal Kunde in einem Solarium gewesen ist, kennt vielleicht noch das folgende Problem. Man kommt nach einer längeren Sonnenpause wieder ins Sonnenstudio, und kann sich nicht mehr an die eigene letzte Bräunungsdauer erinnern. Das mag für so manchen komisch sein, aber wer sich nicht mehr zuverlässig daran erinnern kann, muss sich eben immer erst wieder langsam an die optimale Zeit heran tasten. Wenn man einfach auf gut Glück die Dauer der Bestrahlung und die Stärke der Sonnenbank wählt, wird man hinterher vielleicht mit einem ziemlich unangenehmen Sonnenbrand bestraft. Und damit ist bekanntlich ja überhaupt nicht zu spaßen. Um sowas zu vermeiden setzen die guten Sonnenstudios vermehrt Kundenkarten ein, welche die letzten persönlichen Bräunungsdaten des jeweiligen Kunden beinhalten. Einige speichern sogar noch andere wichtige Daten auf dem Chip. Um Plastikkarten bedrucken zu können, benötigt ein Sonnenstudio nur einen Kartendrucker. Mit diesem kann das Personal sofort die Plastikkarten bedrucken und dem Kunden dank Datenschreiber sein personalisiertes Exemplar aushändigen. Die Geschwindigkeit bei der Ausgabe der Karten ist ein toller Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Solarien. Besonders wenn das Solarium eine der viel beworbenen Flatrates für das Sonnentanken anbietet, wird oft ein Bild des Kunden auf die Karte gedruckt. So kann ein Missbrauch durch das Verleihen von Flatrate-Karten verhindert werden. Außerdem erhöht eine solche personalisierte Kundenkarte die Bindung der Kunden an das jeweilige Sonnenstudio. Mit ein bisschen Phantasie kann man mit einem eigenen Kartendrucker schöne Kundenkarten herstellen, die nicht nur bei denen gut ankommen. Es gibt schon jahrelang auch Leute, die solche Karten sammeln, genauso wie es Leute gibt, die schon lange Briefmarken sammeln. Ob sie auch die Karten der Sonnenstudios irgendwann mal wertvoll werden, kann man jetzt natürlich noch nicht wissen.

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