Der Coachingsektor boomt. Allerorten werden Ausbildungen, Fernlehrgänge und Crashkurse zum Coach angeboten. Viele Menschen fühlen sich inspiriert, anderen beim Probleme lösen, Ressourcen aktivieren und Ziele finden hilfreich zu sein. Was steckt dahinter? Gibt es jetzt mehr Probleme, mehr brachliegende Ressourcen und weniger Zielbewusstsein als noch vor wenigen Jahren oder gar Jahrzehnten? Immer wieder fragen Menschen, wie werde ich Coach ?<, wie komme ich zu einer florierenden Coachingpraxis. Auf die Frage: “Wie sind Ihre / deine Erfahrungen, gecoacht zu werden, eine Coaching-Session in Anspruch zu nehmen?“ kommt dann meist ein Augenblick der Verwirrung. Die Idee, sich selbst in einen Coachingprozess zu begeben, scheint da noch nie in Erwägung gezogen worden zu sein. Dabei könnte dies ja die wunderbare Möglichkeit sein, einerseits zu erfahren (statt zu phantasieren), was Coaching ist und wie es sich von innen anfühlt. Andererseits eröffnet sich dabei die Möglichkeit, etwas tiefer zu schauen, was hinter der Motivation „Coach werden“ steckt.
Welche Träume, Bedürfnisse und Bedürftigkeiten diesen Wunsch nähren und aufrechterhalten. Daraus könnte dann bestenfalls die innere Freiheit erwachsen, diese Bedürfnisse besser zu verstehen und direkter zu erfüllen, als mit der fernen ( und bis dahin teuren) Coachingpraxis mit goldenem Firmenschild. Wie wäre es stattdessen, wenn ich mir selbst die Wachstumsprozesse und Bewusstseinserweiterung gönnen würde und immer mehr in meiner Mitte, meinem Frieden und meinem lebendigen Wachsein ankomme. Vielleicht fällt mir auf diesem Wachstumsweg auch ein Coachzertifikat in die Hände – es wird dann nicht wesentlich sein.
Denn wenn ich mich selbst erfahre in meiner Ganzheit und Tiefe, dann brauche ich nicht mehr all die Anerkennung, die ich mir von diesem edlen Zettel erhoffe. Menschen die zu mir kommen, werden ohnehin sehr schnell bemerken, ob ich mich hinter einer professionelle Maske verbergen muss, um die Welt vor meiner gefühlten Unzulänglichkeit zu verbergen oder aber ob ich ganz echt aber unvollkommen, lebendig und doch wirklich unterstützend mit ihnen sein kann. Wer immer noch coachen lernen will und sich selbst im Coachingprozess kennen lernen will: Integrity-Training & NLP
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