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Der Traum vom Motorrad
September 30th, 2009 von Torsten in Allgemein

Der Hang zur Geschwindigkeit und zu starken Motoren wird vielen schon als Kind mitgegeben. Besonders die kleinen Jungs auf den Dörfern lernen zeitig, was Fahrspaß bedeutet. Während sich die Kinder in Städten meist mit Motorrad- oder Autorennen im Fernsehen, gelegentlichen Kart-Ausflügen und der Fahrt in der Straßenbahn begnügen müssen, können sich die Landeier austoben und regelmäßig selbst aktiv werden. Die einzelnen Schritte sind dabei meistens die gleichen. Im Grundschulalter düsen sie mit ihrem Rad über Feldwege, probieren Tricks und Sprünge. Sobald sie ein gewisses Alter erreicht haben, wechselt der fahrbare Untersatz. Der erste Roller oder die erste Schwalbe sind der ganze Stolz der Jugendlichen. Da sie meist zu fahren beginnen, bevor sie einen Führerschein haben, nutzen sie Feld- und Privatwege. Hier fahren sie gegeneinander Rennen und machen den einen oder anderen Stunt. Wenn sie gerade nicht fahren, tüfteln sie in der Garage ihrer Väter an ihren Mopeds und versuchen sie zu verbessern. Wenn sie dann irgendwann volljährig sind, ist das erste Motorrad meist nicht weit entfernt. Die Schwalbe ist langweilig geworden, jetzt wollen sie endlich richtig Gas geben. Bei vielen scheitert der Wunsch daran, dass eine Honda oder eine Yamaha zu teuer ist und sie nicht auf eine Motorradfinanzierung zurückgreifen wollen. Einige aber scheuen sich nicht davor, ihr Motorrad finanzieren zu müssen und greifen zu. Mit ihren Maschinen sind sie der Mittelpunkt der ganzen Gruppe. Die Jüngeren sehen das natürlich. In ihren Köpfen reift der Plan, später auch einmal ein Motorrad zu haben. Der Traum vom schnellen Gefährt wird so von Generation zu Generation weitergegeben.

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