Immer mehr Menschen lassen sich tätowieren, piercen oder noch schlimmere Dinge mit ihrem Körper anstellen. Es ist ein Modetrend und dieser hält sich wacker.
Zu den ersten Anfängen des Körperschmucks in der westlichen Welt gehörten die Ohrringe. Auch die Nase war bald ein begehrtes Gebiet. Allerdings reichte das den meisten Menschen nicht aus und sie fingen an sich in Regionen piercen zu lassen, die man auf den ersten Blick nicht gleich sieht. So ist zum Beispiel das Bauchnabelpiercing ein sehr verbreitetes Piercing.
Die Art und Weise wie ein Bauchnabelpiercing gestochen wird ist immer gleich. Es gibt lediglich in der Betäubungsart Unterschiede, denn manche brauchen den Schmerz und lassen sich gar nicht betäuben, manche Piercer verwenden Eisspray und wieder andere spritzen ein örtliches Betäubungsmittel. Anschließend wird mit einer Kanüle ein Loch oberhalb des Bauchnabels durch die Bauchdecke gestochen, welches direkt über dem Bauchnabel endet. Durch dieses Loch wird ein kleines Plastikröhrchen geschoben, um das Loch offen zu halten. Anschließend wird das Bauchnabelpiercing – meist ein Stab – durch das Plastikröhrchen geschoben. Bevor die Kugel als Abschluss auf den Stab gesetzt wird, muss das Röhrchen allerdings entfernt werden.
Anschließend wird das Piercing desinfiziert und mit einem Pflaster geschützt. Aufgabe des Piercingträgers ist es nun, das Piercing täglich zu desinfizieren und sauber zu halten, damit die Wunde abheilen kann. Auch das Piercing selbst sollte die ersten Wochen nicht entfernt werden denn erst nach dem Abheilungsprozess kann ein neues Piercing problemlos eingesetzt werden.
Ein bisschen Vorsicht sollte man immer walten lassen, wenn man Körperschmuck trägt, denn sehr leicht kann man daran hängen bleiben und sich verletzten.
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