Bildung
Alles über Bildung

Es gibt viele Wege und Methoden sich mit dem eigenen Leben, den Mitmenschen und der Zukunft auseinander zusetzen. Zwei Techniken sollen in diesem Artikel vorgestellt werden. Die Zahlenmystik hat den Begriff der „Numerologie“ geprägt und bezeichnet die Lehre, nach der Zahlenkombinationen neben ihrer mathematischen Funktion über eine zweite Bedeutung verfügen. Bereits von Pythagoras sind Anwendungen der Numerologie bekannt. Er verband in seinen esoterischen Lehren die Zahl eins mit Gott, der Sonne und dem Manne, die Zahl zwei mit dem Teufel, dem Mond und der Frau. Die christliche Lehre setzt die Zahl drei in besondere Bedeutung im Kontext der Dreifaltigkeit und definiert die Zahl sechs im Sinne der Unvollkommenheit und in ihrer dreifachen Aneinanderreihung als den Widersacher Gottes. Das Kartenlegen als Technik der Vorhersage war bereits im 15. Jahrhundert bekannt. Etablierte Verbreitung für Angebote der esoterischen Lebensberatung über das Karten legen hat heute das Tarot-System und die Kartendecks der Lenormandkarten gefunden.

Anne Adeláide Lenormand war eine berühmte Kartenlegerin im 19. Jahrhundert, die mit ihren Fähigkeiten selbst Staatsoberhäupter wie Napoleon und seine Gattin Josephine beeindruckte. Das kleine und das große Kartendeck der Lenormandkarten wurde nach Madame Lenormand benannt. Die Karten bauen aber nicht wirklich auf den Systemen auf, die von dieser bekannten Kartenlegerin praktiziert wurden. Welche Methodik der esoterischen Selbsterforschung auch Anwendung findet, entscheidend ist hierbei die Befassung mit dem eigenen Leben, der Zukunft und den Mitmenschen, was für viele Menschen eine wichtige Bereicherung des eigenen Lebens darstellen kann.

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