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Rechtsanwaltsberuf: Wissenswertes
August 27th, 2009 von Torsten in Allgemein

Wie kann man den Anwaltsberuf erlernen und was verdient ein guter Rechtsbeistand? Mehr als 100.000 Studenten schreiben sich jährlich für Jura an den Universitäten ein und haben ganz unterschiedliche Vorstellungen von ihrem angestrebten Berufsbild.
In der Praxis übernimmt der Anwalt außergerichtliche Angelegenheiten und Streitfälle vor Gericht. Viele Mandanten, besonders Unternehmen, lassen sich dabei auch außergerichtlich von einem Anwalt beraten, der etwa Verträge aufsetzt oder in privaten Angelegenheiten berät. Vor Gericht übernimmt der Anwalt die Interessenvertretung seines Klienten und verbringt dabei keinesfalls einen Großteil seiner Arbeitszeit vor Gericht. Die Hauptaufgaben des Anwaltes in einem Gerichtsfall umfassen vor allem Recherchen und Rechtsprüfungen am Schreibtisch.
Ein überwiegender Teil der Jura-Studenten entscheidet sich heute für den Anwaltsberuf. So groß wie das Interesse ist später auch der Bewerberansturm bei den großen Kanzleien. Zu Beginn ihrer Karriere sammeln die meisten Anwälte nämlich erst einmal Erfahrungen in Kanzleien, bevor sie sich auf eigene Füße stellen. Je größer dabei die Kanzlei, desto besser auch das Gehalt. Am besten verdienen heute große Wirtschaftskanzleien, die in der Unternehmensberatung tätig sind. Mehr als 100.000 Euro verdienen heute aber nur sehr gute Anwälte in großen und erfolgreichen Kanzleien. Die meisten Anwälte fangen als freier Mitarbeiter in einer Kanzlei an und kommen als Rechtsanwalt in Leipzig oder anderen Großstädten gerade mal auf 1.500 Euro netto im Monat. Die Rechtsanwältin in Leipzig mit Fachgebiet kann sich jedoch über einen leicht erhöhten Verdienst freuen. Wichtig sind heute gute Noten und viel Engagement, da im Schnitt jeder siebente Anwalt seine Zulassung nach wenigen Jahren wieder zurück gibt – wegen schlechter Jobaussichten.

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