Es gibt viele Firmen, die darauf angewiesen sind, dass sie dauerhaft mit Strom versorgt werden. Man denke nur an Unternehmen, die eine riesige Kältemaschine besitzen, um Lebensmittel zu konservieren. Ohne diese Industriekühlung würden die gelagerten Waren innerhalb von kurzer Zeit nicht mehr den Lebensmittelnormen entsprechen und wären somit wertlos. Hinzu kämen je nach Ware im schlechtesten Fall horrende Summen für die Entsorgung. Deswegen müssen Firmen für die Möglichkeit des Stromausfalls vorsorgen.
Das Stromversorgungssystem in Deutschland funktioniert gut. Stromausfälle sind selten, aber nicht ausgeschlossen. Schließlich gibt es immer wieder Naturkatastrophen, auf die der Mensch keinen Einfluss hat. Viele Unternehmen besitzen deswegen ein Notstromaggregat. Das hält natürlich nur eine begrenzte Zeit. Sollte es nicht ausreichend, bis die Stromversorgung wiederhergestellt ist, bleibt nur noch Mietstrom. Denn Unternehmer können einen Stromgenerator mieten beziehungsweise sich ein Stromaggregat leihen, das länger als das eigene aushält. Ein guter Stromgenerator kann die Versorgung lange Zeit sicherstellen. Die Maschine wandelt Bewegungsenergie in elektrische Energie um. Sie ist damit das Gegenstück zum Elektromotor. Die Bewegung wird durch die so genannte Lorentzkraft erzeugt. Sie wirkt auf elektrische Ladungen innerhalb eines Magnetfeldes, das in jedem Generator integriert ist. Das Prinzip nennt sich elektromagnetische Induktion.
Zwar kommen beim Leihen zusätzliche Kosten auf die Firma zu, allerdings ist die Miete noch immer deutlich preiswerter als der Verfall der Ware oder der Kauf eines sehr guten eigenen Geräts. Würde der Strom öfter ausfallen, wäre ein eigenes gutes Aggregat angebracht. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass davon in Deutschland Gebrauch gemacht werden muss so klein, dass die meisten darauf verzichten.
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